Spitaldirektor ohne Kontakte zu Crans Opfer
Schweizer Illustrierte interviewt den Spital Direktor von Sion, Herr Eric Bonvin. Was er sagt, schockiert.
Auszug:
Wie viele Patientinnen und Patienten sind fünf Tage nach der Katastrophe noch im Spital?
Zwölf. Doch viele der schwer Brandverletzten, die in Spezialkliniken verlegt worden sind, kommen später für die Nachbehandlung hierher zurück.
Haben Sie Kontakt zu den Hospitalisierten?
Nein. Doch das Pflegepersonal erlebt beeindruckende Momente. Brandverletzte, die nach dem Erwachen aus dem Koma realisieren, dass sie noch leben. Und dann als Erstes fragen: Wo ist mein Bruder, wo ist meine Freundin? Leben sie noch? Und sie fühlen sich fast schuldig, dass sie noch am Leben sind.
Das darf einfach nicht wahr sein!
Massensterben in Crans Montana, eigelieferte schwerverletzte, Angestellte am Anschlag, machen Überstunden, werden aus Ferien und freien Tagen an die Arbeit geholt und Ärzte schaffen unglaubliches. Und der Direktor des Spital Sitten hat kein Kontakt zu den Opfern die in seinem Spital liegen.
Beschämend!
Sonntag 1101.2026