Meine Gedanken sind bei
Gestern Samstagnachmittag 03.01.2026; Sonne bei Schneebedecktem Boden treibt Massenweise Leute aus ihren Wohnungen zum spazieren in der wunderschönen Natur. Wir suchen uns ein Ort abseits der üblichen Spazierwege.
Um 14:40 treffen wir auf ein Geschwisterpaar. Sie ist Unternehmerin im Ruhestand seit wenigen Monaten. Hat Töchter und Enkelkinder. Freudige Begrüssung, Herzliche Umarmung. Einfach menschlich und Gefühle zeigen.
Nach 40. Sekunden kommt von ihrer Schwester die Andeutung zu Crans Montana. Ich habe gar keine Chance zu reagieren; die lebenslängliche Unternehmerin in einer harten Branche wo noch richtig angepackt werden muss, legt los. Und wie! So kannte ich sie gar nicht.
Sie könne es nicht mehr hören „Meine Gedanken sind bei den Opfern, deren Familie und Angehörigen“. Das sei eine Ablenkung damit man keine Fragen stellen soll!
Innert rund 90 Sekunden klatschte sie nun in sauberen Worten und Sätzen alles an die Wand. Ich fasse zusammen:
Das katastrophe Benehmen und gestörte Verhalten der Jugendlichen selber, in einem Raum mit entfachtem Feuer herumzugrölen (Sie hob dabei den Finger an ihren Kopf). Weshalb Eltern ihre Unter 18. Jahre Kinder überhaupt so weglassen, sie hätten eine Sorgepflicht bis 18.
Dann holte sie die kantonalen wie regionalen Behörden heran, die Kontrollpflicht, die Besitzer, die Politikerinnen und Politiker, ein eventualiter Filz.
Zu dieser Zeit wusste sie noch nicht, dass SVP Parmelin eine kollektive Zwangstrauer verlangt mit einer Nationalen Schweigeminute. Ich glaube, ich hätte Vorsichtshalber ihre Herzfrequenz messen müssen.
Notiz: Es gilt die Unschuldsvermmutung
Nachgezeichnet, Sonntag 04.01.2026