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Die Jugendlichen im Le Constellation

Hätte das was im Le Constellation passierte, auch den heute über 40-jaehrigen, über 50-jaehrigen, über 60-jaehrigen, über 70-jaehrigen passieren können? In ihrer früheren Jugend gemeint. In einer anderen Zeit.

Zur Beurteilung muss zwingend die neue Welt herangezogen werden. Das Internet. Dieses existierte zwar schon weit vor dem Jahr 2000; aber so richtig voll durchgesetzt mit allem drum und dran, hat es sich erst ab dem Jahr 2000. 

Facebook gibt es seit 2004
Twitter gibt es seit 2006
WhatsApp gibt es seit 2009

Im Le Constellation verkehrte die Internet Jugend! 

Hineingewachsen, Aufgewachsen im digitalen Leben. Einem Leben, das von allen Kantonen, allen Gemeinden, dem Staat Schweiz, den Schulen, den Unternehmen, Radio, Fernsehen, Zeitungen gefördert wurde und wird.

Das digitale Leben kennt keine erlebten Gefahren ausser Cyberkriminalität. Man sieht sie nur auf dem Bildschirm seines Natel. Vom Kollege per WhatsApp zugesendet, auf Youtube, auf Instagram, auf Facebook, auf TikTok. Das ist ein gewaltiger Unterschied zu vor der Internetzeit.

Nehmen wir ein banales schlichtes Beispiel: Jeden Tag hören wir von Verkehrsunfällen:

„Aus unerklärlichen Gründen kam das Auto auf die Gegenfahrbahn“. 

Ja, warum wohl kommen so viele Erwachsene und Jugendliche mit ihrem Auto auf die Gegenfahrbahn? 

Wir alle müssen einfach korrekt und ehrlich sein: Wieviel wirklichen, gefährlichen Blödsinn haben wir früher gemacht? Bei nicht wenigen ist der Tod vom Karren gesprungen. 


Im Le Constellation erkannte niemand die Gefahr, und wenn, dann zu spät, oder hatten nur noch Glück dass sie am richtigen Ort standen und zu den ersten gehörten die noch nach draussen gelangten.

Hätte vor dem Internet Zeitalter jemand in einem Restaurant, Bar, Tanzlokal ein Feuer mit einer Zeitung, einer Fackel oder sonstigem entfacht, er wäre von den Gästen sofort gehindert, und danach, vor allem bei Uneinsichtigkeit und Gegenwehr, aus dem Restaurant geprügelt worden. Heute filmt man.

Auch wenn es vielen weh tun mag; es gilt entlang den Fakten zu berichten. Auch wenn dieser unvorstellbare Abgründe öffnet.

Bedeutet: Eine winzig kleine Entgleisung müssen die Besucherinnen und Besucher die zum Glück überlebten, für immer mit durchs Leben nehmen. Alles andere wäre Faktenleugnung. 

Allen anderen Verantwortlichen muss man mit äusserster Härte der Gesetze bestrafen  


Freitag, 09.01.2026